Wie kann ich meine #Gedanken abstellen?

Ruhe im Kopf

Hilfe! Chaos im Kopf und wir finden den Ausgang nicht. Die Gedanken kreisen. Ich denke, jeder wünscht sich ab und an mal, er könnte die Gedanken einfach abstellen. Wo ist also der Schalter?

PublicDomainPictures / Pixabay

Die gute Nachricht: Das ist Übungssache. Es ist möglich, die Kontrolle über die eigenen Gedanken zu gewinnen!!!

Du kannst Dir das nicht vorstellen? Ich zeig Dir, wie es geht.

Unser Verstand denkt, weil das seine Aufgabe ist. Organe tun ihre Arbeit, das Herz pumpt und schlägt und der Verstand denkt eben. Was nicht heißt, dass das immer sinnvoll wäre. 😉

Denn oft wünschen wir uns, dass es im Kopf endlich still wird und wir uns entspannen können, oder?

Um eine logische Lösung zu finden, ist der Verstand nützlich. Genau dafür ist er da. Nur in den vielen komplexen Fragen des Lebens kann er uns oft nicht weiterhelfen. Außerdem kritisiert er uns auch schnell, wenn wir etwas Neues versuchen wollen: Das kannst Du doch gar nicht!!! Er kann eben nur wie ein Computer alte Erfahrungen auf der Festplatte abspielen. (Mehr Infos im Artikel) Wir durchdenken und durchdenken und finden doch keine neue Lösung. Das ist das Problem. Der Verstand kann keine neuen kreativen Lösungen finden, weil die nicht logisch sind. Dafür ist unsere Intuition zuständig, der wir dafür vertrauen müssen. Ein anderes Thema. 😉

Wie geht das also mit der Gedankenkontrolle? Mit Deiner Vorstellungskraft…

Zuerst ist es nötig in Erwägung zu ziehen, dass Du nicht Deine Gedanken bist?????

Visualisierung: Wenn Dein Kopf dann voll ist mit den Gedanken, versuche „im Kopf“ zur Seite oder einen Schritt zurück zu treten, so dass Du Dir die Gedanken anschauen kannst. So wie auf dem Bild. In der Wolke sind die Gedanken. Und Dein „Ich“ kann sie von der Seite beobachten. Und jetzt kannst Du feststellen, dass Du ja nicht der Gedanke sein kannst. Weil Du, Dein klarer Geist, stehst ja links davon. Du bist noch da. Du spürst Dein Bewusstsein. Da ist es friedlich. Und daneben steht der stressige Gedanke. Du bist der Beobachter! Wir lösen die Identifikation mit den Gedanken.

Und jetzt beobachten wir den Gedanken einfach, ohne Bewertung. Er darf da sein. Er tut uns ja nichts mehr. Uns geht es ja jetzt gut als Bewusstsein. Und wir schauen, was jetzt passiert. Oft löst sich der Gedanke nach einiger Zeit einfach auf. Auch das ist Übungssache und geht mit der Zeit schneller. Oder Dir kommt jetzt eine neue Idee durch das Beobachten.

Falls es Dir vorkommt, als wäre da nichts außer Deine Gedanken: Das kann am Anfang so sein, aber es stimmt nicht. Du kannst versuchen die „Gedankenblase abzutasten“.  Wie groß ist sie? Wandere mit Deiner Aufmerksamkeit an ihr entlang. Und dann merkst Du, dass sie auch ein Ende hat. Da ist eine Wand. In der Blase ist es stressig, voll, anstrengend oder unangenehm. Irgendwo hört der „Raum des Gedanken“ aber auf. Und dort ist es ruhig und friedlich. Alles OK. Komisch? 🙂 Genau da ist Dein Bewusstsein. Jetzt hast Du es gefunden. Das ist der wichtigste Schritt. Du hast erfahren, dass es möglich ist.

(Falls mir nochmal bessere Beschreibungen einfallen, lasse ich es Dich wissen. Im Moment ist es dieses Bild, was ich Dir aus meiner eigenen Erfahrung zeigen kann. Wenn sich bei Dir ein anderes Bild auftut benutze das, was für Dich am Besten funktioniert. Du kannst auch versuchen Dir vorzustellen, dass Du in der „Gedankenblase“ stehst. Du läufst dann zum Rand und gehst dann „durch die Wand“. 😉 Genauso kannst Du Dich auch in der „Realität“ in die „Gedankenblase“ stellen, dann mit einem Schritt aus ihr heraustreten und sie von außen betrachten.)

Übung macht hier den Meister. Auch ich selbst übe schon längere Zeit und immer noch. 😉 Techniken aus der Verhaltenstherapie oder aus dem Buddhismus wollen uns genau das zeigen. Das wir die Kontrolle über unseren Verstand erlangen können.

Was bringt das?

Ruhe im Kopf ist wunderschön und unbezahlbar!

Und genau diese Ruhe ist die Voraussetzung, um im Hier und Jetzt an zu kommen. Denn wenn wir im Kopf mit unseren Gedanken beschäftigt sind, können wir alles um uns herum überhaupt nicht wahrnehmen. Wir riechen den Duft der Blumen nicht. Wir spüren unser Leben nicht. Wir spüren uns selbst nicht.

Das Ziel ist wieder ganz bei Dir selbst an zu kommen,

damit Du Dein Leben leben kannst!

Viel Erfolg beim Erwischen Deiner Gedanken und einen schönen Sonntag,

Tanja.

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