Wie entwickele ich mehr #Selbstvertrauen?

Aus #Urvertrauen wird #Selbstvertrauen

Manchmal fehlt uns auf Grund von Erfahrungen in der Kindheit das Urvertrauen ins eigene Leben.

lcaroselli / Pixabay

Der Grund können Gewalterfahrungen sein, aber auch kleine, scheinbar nebensächliche Situationen. Die Eltern sind vielleicht aus einer eigenen Bedürftigkeit heraus nicht auf unsere kindlichen Bedürfnisse eingegangen. Wir haben uns vielleicht verlassen gefühlt. All diese Situationen werden im Körper gespeichert.

Dann fehlt uns etwas sehr Wichtiges:
Das Gefühl sicher und geborgen zu sein und versorgt zu werden von unseren Eltern.

Daraus erwächst dann später die Erwachsenen-Persönlichkeit, dass wir uns selbst gut versorgen können und an uns glauben. Wir vertrauen uns selbst, wir haben Selbstvertrauen.

Wenn wir diese Erfahrung als Kind nicht machen konnten, fehlt uns das Vertrauen ins Leben und in uns selbst.
Das Vertrauen in unsere eigene Kraft und Handlungsfähigkeit. Wir fühlen uns als Erwachsene noch abhängig, obwohl wir ja eigentlich frei sind.

Deshalb ist es so wichtig, dass wir unsere Kinder als eigenständige Personen wahrnehmen und ihnen einen geschützten Raum zur Verfügung stellen, indem sie sich entwickeln können.

Wie kann nachträglich Vertrauen entstehen?

Vertrauen ist zuallererst eine Entscheidung!

Zuerst ist es nötig innerlich erwachsen zu werden. Das bedeutet handlungsfähig zu sein und sich selbst zu versorgen. Die komplette Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, für das eigene Handeln und für alle Entscheidungen.

Und dann kann ich entscheiden dem Leben zu vertrauen. Ich bin ja jederzeit handlungsfähig als Erwachsener. Es kann also eigentlich gar nichts passieren.

Vertrauen bedeutet aber nicht: Ich vertraue einer Person, dass sie mich schon gut versorgt und sich um mich kümmert. Denn das ist eine abhängige, kindliche Haltung. In dieser Haltung werden wir sehr oft enttäuscht, weil wir uns weiterhin abhängig machen.

Für ein glückliches Leben ist es nötig erwachsen und unabhängig zu werden…

…und dann dem Fluss des Lebens zu vertrauen!

Schönen Sonntag,

Tanja.

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