#Perfekt unperfekt

Dem #Perfektionismus auf der Spur

Wie ist das eigentlich mit dem perfekt sein?

geralt / Pixabay

Wir haben den Anspruch, dass eine Situation perfekt ist. Die Hochzeit soll perfekt sein, ja auch unsere Kinder und unser Leben soll eigentlich perfekt sein. Mit dem Anspruch auf Perfektion machen wir uns das Leben aber sehr schwer.

Was heißt eigentlich perfekt?

„Dein PERFEKT kann niemand außer Dir erkennen“

Ist Dir bewusst, dass Deine Vorstellung von Perfektion nur Deine eigene Vorstellung ist?

Die gleiche Situation kann für Dich perfekt sein und eine andere Person findet es schrecklich. Nur weil für Dich alles stimmt, Du Dir so viel Mühe gegeben hast, bemerkt jemand anderes vielleicht gar nichts von Deinen Bemühungen. Und Du bekommst dann vielleicht auch gar keine Anerkennung und Wertschätzung dafür. Das, worum es meistens aber eigentlich geht.

Der Wunsch (irgendwie) „perfekt“ zu sein entspringt meist dem unterbewussten Gefühl, dass wir glauben nicht genug wert zu sein. Ich muss „perfekt“ sein, dann bin ich etwas wert. Und daher regt es uns auch so auf, wenn es dann nicht „perfekt“ ist. Weil unser Selbstwert damit verknüpft ist.

D.h. ist meine Planung nicht perfekt, die Veranstaltung verläuft nicht perfekt, dann bin ich nichts wert. Und der Gedanke ist natürlich schrecklich.

„Dein Selbstwert ändert sich nicht durch äußere Einflüsse. Du bist wertvoll, egal was passiert“

Du musst nur die Verknüpfung erkennen und auflösen:

  1. Dein Wert, der immer gleich bleibt
  2. Das Ereignis

 

  1. Du bist wertvoll, egal was passiert.
  2. Die Veranstaltung war so und so. Was war gut? Was willst Du das nächste Mal anders machen?

 

2 Paar Schuhe, die getrennt betrachtet werden müssen

Manchmal wurden wir auch von unseren Eltern so erzogen und übernehmen diese Sichtweise dann für uns. Die Eltern hatten dann auch zu wenig „Selbstwertgefühl“ und pochten auf Leistung und diese sagenumwobene „Perfektion“. Uns so konditioniert führen wir dann unser Leben.

Jetzt ist es Zeit los zu lassen und Dich selbst als wertvolles Wesen an zu erkennen. Und Dich auch zu liiiieeeben wie Du bist!

Kreativität wird übrigens auch total zerstört durch einen Perfektionswillen 😉 Und die ist in allen Lebensbereichen doch sehr sinnvoll…

Und ein Geheimnis noch: ES GIBT GAR KEIN PERFEKT!

Ein schön unperfektes Wochenende wünsche ich Dir,

Tanja.

 

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