#Aufopfern ist keine #Lösung #Familie #Kinder #Leben #Selbstliebe

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Wenn Du gut für Dich sorgst, dann geht es auch den Menschen gut, die Du liebst…

Denn dann hast Du die Kraft und Lust, mit Deinen Lieben das Leben zu genießen, zusammen etwas zu erleben, zu reden, einfach da zu sein. Ja, dann bist Du überhaupt erst da!

Burnout. Aufopfern bis zur Erschöpfung hilft keinem weiter. Denn Dir selbst geht es dann schlecht. Und Dein Umfeld hat auch nichts mehr von Dir, weder Deine Familie, Deine Freunde, oder Dein Arbeitgeber.

Du willst das Beste für Deine Familie und „schuftest Dich zu Tode“. Wenn Du frei hast ist dann aber kein Platz und keine Zeit mehr da für Familie und Freunde. Und vor allem keine Kraft.

Dieser Weg führt nicht zum Ziel, auch wenn es schwer ist, einen anderen Weg zu gehen.

Denn in unserer Gesellschaft ist dieser Weg leider noch sehr verbreitet. Von Lebensfreude und Leichtigkeit keine Spur.

Der andere Weg ist folgender, und Du kennst ihn eigentlich auch schon lange:

Nein sagen, Grenzen setzen und gut für Dich selbst sorgen.

Warum fällt uns das so schwer? Weil andere Menschen in der Regel nicht begeistert sind, wenn wir gut für uns sorgen wollen. Manchmal gibt es abfällige Kommentare, Blicke, emotionale Erpressung, aber das alles sollte uns nicht abhalten. Im Gegenteil: Wer versucht, Dir Schuldgefühle zu machen, will Macht über Dich! Derjenige will, dass du machst, was er sagt!

Aber es ist Dein Leben, und Deine Entscheidung, was Du daraus machst!

Fragen, die Du Dir in Zukunft häufiger stellen solltest:

+Will ich das jetzt wirklich? Oder nur aus Pflichtgefühl? Dann bitte streichen, so schwer es auch fällt. Ein NEIN zu Anderen ist ein JA zu Dir!

+Was ist mir wichtiger? Wenn andere unglücklich sind, oder wenn ich dann später selbst unglücklich bin?

+Wovon sollte ich mich verabschieden?

+Was stresst mich, und wie kann ich das verändern? Muss ich das so machen, oder gibt es auch einen einfacheren Weg? Mach’s Dir leicht! Vielleicht mal …kein warmes Mittagessen…keine Familienfeier… keine Überstunden…sondern mehr Freiraum! Du machst die Regeln!

+Was tut mir gut? Bitte immer mehr davon ins Leben rein lassen! Und Freude breitet sich ganz automatisch aus! 🙂

+Was tut mir nicht gut? Was ist schon lange eine Belastung für mich? Verabschieden angesagt, auch wenn’s schwer fällt, aber es geht um Dich, um Deine Lebenszeit!

+Wo bin ich „abhängig“ von etwas oder einer Person? Und wie lässt sich das verändern?

+Wo bekomme ich Unterstützung, wenn ich die brauche? Freunde, Familie, Beratung…

Veränderungen im Leben brauchen Zeit. Nimm Dir die Zeit. Und übe jeden Tag ein bisschen mehr, Dir selbst treu zu sein. Mit jedem Schritt wird es leichter.

Schönes Wochenende und pass gut auf Dich auf,

Tanja.

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