#Selbstliebe #Loveyourself

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Durch Aufmerksamkeit entsteht Liebe…

Eine gewagte These? Dann lies weiter.

Wenn Du Dich Deinem Kind zuwendest, ihm aufmerksam zuhörst ohne es zu korrigieren, fühlt es sich angenommen, angenommen und geliebt. Es fühlt sich verstanden mit seinen Problemen und als ganze Person akzeptiert. Ganz ohne Bedingungen. Und das ist Liebe.

Wenn Du einem Freund zuhörst, dem es schlecht geht, fühlt er sich verstanden und angenommen. Er fühlt sich besser, ist Dir dankbar und zwischen Euch ist eine tiefe Verbundenheit entstanden. Auch Liebe genannt. 😉

Wenn Du Deine Katze streichelst schnurrt sie, fühlt sich wohl und kuschelt mit Dir. Sie zeigt Dir, wie gern sie Dich hat. Ihr seid in Liebe verbunden.

Wenn Du einem fremden Menschen spontan hilfst, fühlst Du Dich gut, weil Du etwas gegeben hast. Und der Andere schaut Dich dankbar an, ja geradezu liebevoll. 😉

 

Blöd nur, dass wir uns dabei selbst leider häufig vergessen. Dabei ist die Basis jeglicher Liebe, uns zuerst einmal selbst zu lieben. Bevor wir wirklich frei und ehrlich lieben können, müssen wir uns zuerst selbst annehmen, so wie wir sind. Bevor wir mit uns selbst nicht im Reinen sind, können wir anderen Menschen auch keine ehrliche Liebe entgegen bringen, die keine Bedingungen kennt.

Aber wie soll das gehen???

Ganz einfach. Genauso, wie Du es bei anderen Menschen auch machst. Nimm Dich selbst an! 

Ahhhhh, das kann ich nicht! Ich habe so viele Fehler. Ich bin mit mir nicht zufrieden. Und, und, und…

Gehe langsam vorwärts und mache kleine Schritte:

…versuche, Dich nicht mehr selbst zu kritisieren: Du bist wertvoll, egal, was gerade nicht geklappt hat. Dein Wert hat nichts mit Deinen Leistungen zu tun.

…versuche, Fehler zu akzeptieren: „Fehler“ gehören zum Leben dazu, aus Ihnen lernen wir.

…versuche, Deinen Körper so zu akzeptieren, wie er gerade ist: wenn wir unseren Körper permanent ablehnen, ihn vielleicht sogar hassen, geht ein großer Teil unseres Lebens verloren. Weil alles von unserem Körper abhängt. Er ist immer und überall dabei. Wir können ihn nicht verleugnen. Schau in den Spiegel, was siehst Du? Was gefällt Dir? Was gefällt Dir nicht? Versuche, es an zu nehmen.

…versuche, Deine Gefühle an zu nehmen, sie dürfen da sein : Wut, Trauer und Angst haben ihren Sinn. Die Gefühle sind ja entstanden, weil irgendwas für Dich so nicht ok war. Sie wollen angenommen werden, lass sie da sein und sie können sich endlich auflösen ( so wie ein trauriges Kind getröstet werden möchte).

Je mehr Du Dir selbst auf diesem Weg Aufmerksamkeit schenkst, um so mehr Zeit Du mit Dir verbringst, in Dich investierst, umso mehr kann die Liebe zu Dir selbst wachsen.

Höre Dir selbst zu um herauszufinden, was Du willst. Wenn Du immer nur beschäftigt bist, verlierst Du Dich. Nimm Dir Zeit, um Dich selbst wieder zu spüren.

So entsteht ganz nebenbei immer mehr Liebe, Liebe zu Dir selbst. Dadurch, das Du Dir selbst ein Freund bist, Dich annimmst, Dich selbst in den Arm nimmst.

Alles, was da sein darf, kann sich auflösen!

Deine Gefühle, Deine Selbstkritik…Und sogar bei Deinem Körper ist das so. Wenn Du ihn annimmst, kann er sich auch wieder verändern. Unglaublich, oder? Probiere es aus.

Für jede Veränderung ist es zuerst nötig, die aktuelle Situation zu akzeptieren!

Es fühlt sich vielleicht nicht gut an. Gefühle kommen hoch, vielleicht auch Ekel und Scham, aber sobald Du einen Teil zugelassen hast, wirst Du in Dir die Veränderung spüren. Es fühlt sich leicht und befreit an.

Love yourself every day

Ich wünsche Dir ein liebevolles Wochenende,

Tanja.

 

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