#Abnehmen hat mit Annehmen zu tun- Dein #Wohlfühlgewicht

Frieden mit dem eigenen Körper schliessen

Der nachfolgende Artikel enthält Hinweise im Umgang mit Deinem Körper und Deinen Gefühlen. Wenn Du Dich im Moment „sehr geschwächt“ fühlst überlege Dir genau, was Du selbständig umsetzen kannst und möchtest, oder ob Begleitung nötig ist, denn Du bist für Dich verantwortlich.

JJuni / Pixabay

 

Um Gewicht zu verlieren ist es nötig, Dein aktuelles Gewicht an zu nehmen. WAAAAAS? Das geht doch gar nicht. Ich kann mich so nicht annehmen, schön finden oder gar lieben….

Und genau hier liegt das Problem: Dein Körper tut alles für Dich, jeden Tag. Aber kümmerst Du Dich so um ihn, wie er es verdient hat? Wahrscheinlich nicht, denn das geht uns allen so…

Abnehmen kann nur funktionieren, wenn Du Deinen Körper so annimmst, wie er jetzt gerade ist!

Dafür ist es wichtig, den eigenen Körper wieder zu spüren.

Häufig wollen wir in so einer Situation den eigenen Körper nicht mehr spüren. Er gefällt uns ja nicht. Das Ergebnis ist, das wir uns immer mehr selbst verlieren, weil wir einen großen Teil unseres Lebens, unseren Körper, ausblenden.

Aber genau hier kannst Du ansetzen, Dich selbst betrachten und alle Gefühle wieder spüren. Ja, das sind wahrscheinlich auch Scham, vielleicht Ekel, Wut im Zusammenhang mit Deinem Körper. Aber alle diese Gefühle müssen angeschaut werden, damit Du Dich von ihnen befreien kannst. Du musst nichts analysieren. Sie wollen einfach nur da sein. Sie sind im Körper gespeichert und lösen sich nur auf, wenn sie da sein dürfen.

Spüre Deinen Körper. Wie fühlt er sich an? Welche Körperteile findest Du schön? Welche weniger? Versuche diese trotzdem so an zu nehmen, wie sie gerade sind, jeden Tag ein bisschen mehr. Die Form Deines Körpers hat ja einen Sinn. Vielleicht hattest Du viel Stress und hast zu viel gegessen. Dein Körper hat Dich durch diese Zeit getragen. Und an ihm zeigen sich eben die Spuren dessen, was Du in der letzten Zeit erlebt hast. Es ist Zeit, sich wieder besser um ihn zu kümmern.

Wenn Du möchtest, suche Dir dafür Begleitung. Auch nach traumatischen Erfahrungen werden viele negative Gefühle im Körper gespeichert und wir distanzieren uns von unserem Körper. Dies ist eine normale Reaktion, aber um da genauer zu schauen, solltest Du Dir in diesem Fall Untersützung suchen.

Der Weg zu Deinem „Wohlfühlgewicht“:

Wenn Du in Deinem Körper bist, ihn wieder mehr spürst und angenommen hast, wirst Du automatisch bewusster essen. Es ist nicht möglich sich zu spüren, und dann eine Tüte Chips rein zu stopfen. 😉 Wenn Du Dich spürst, bist Du nur in der Lage, eine Hand voll zu essen, denn dann wird es Dir nicht mehr schmecken…

Genauso wirst Du auch mehr Bewegungsdrang spüren. Eine Lust, Dich zu bewegen. Das müssen keine sportlichen Ziele sein, sondern einfach dem Verlangen des Körpers nach zu geben. Zum Beispiel ein Spaziergang, ein Tag am See… Natürlich kann sich daraus auch ein neues sportliches Hobby entwickeln, wenn Du etwas findest, was Dir Spaß macht.

Und dadurch entsteht dann auch ganz nebenbei mehr Selbstbewusstsein. Denn hiermit ist kein „lautes“ Auftreten gemeint, was eher von Selbstüberschätzung und einem kleinen Selbstbewusstsein zeugt.

Selbstbewusstsein bedeutet, sich seines Selbst bewusst zu sein, Dich selbst zu spüren, zu wissen, wer Du bist.

Und hier schließt sich der Kreis. Wenn Du Dich akzeptierst, kann sich alles in Deinem Leben verändern. Denn das bedeutet Selbstliebe, Dich selbst so zu akzeptieren, zu lieben, wie Du bist. Und das ist das Wichtigste in unserem Leben und auch die Basis, um anderen Menschen wirkliche Liebe entgegen zu bringen. Du kannst nur bei Dir selbst anfangen.

Ich wünsche Dir noch einen schönen Sonntag,

alles Liebe,

Tanja.

 

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