#Loslassen

Wie geht das? Wie lässt man eigentlich los?

Vor Jahren hätte ich die Frage nicht beantworten können. Wenn mir jemand gesagt hat, „lass doch einfach los“ hatte ich eher Mordgedanken 😉 . Wie soll das gehen? Leicht gesagt. Ich kann doch gar nicht loslassen. Ich hab das nicht in der Hand.

Doch, denn jetzt weiß ich, wie es geht!

Witizia / Pixabay

Öffne die Hand und lass los!

Im Prinzip ist es, wie wenn Du Dir vorstellt, die Hand mental zu öffnen und etwas los zu lassen.

Da ist Anspannung, eine Umklammerung, wir „halten fest“. Und jetzt öffne die Hand, und gib es frei.

Du merkst vielleicht, das Du nicht willst. 🙂 Das ist normal, spüre dem nach und schau Dir an, was hinter diesem „nicht wollen“ steckt. Taucht etwas auf? Eine Situation, ein Gedanke… Dann wird Dir vielleicht klar, warum Du festhälst.

Wenn das Loslassen klappt- geschafft, um so besser. Manchmal müssen wir Dinge und Themen immer wieder loslassen. In mehreren kleinen Schritten. Bis wir bereit sind, alles los zu lassen.

„Wer loslässt, hat beide Hände frei“ und „Was Du loslässt, kehrt zu Dir zurück“

Beides stimmt. Du kannst wieder mit „beiden Händen“ handeln, wenn Du etwas losgelassen hast. Oft konzentrieren wir uns so sehr darauf, was wir behalten wollen, das wir dadurch Wege übersehen.

Und ebenso passiert es oft, das wir uns von einem Thema verabschieden, und auf einmal erfüllt sich alles.

Allerdings darf dieser Gedanke nicht der Grund für Dein loslassen sein. Sonst funktioniert es nicht. 🙂 Du lässt dann nicht wirklich los, sondern versuchst, Dich selbst zu täuschen…

Im Laufe des Lebens müssen wir alle Anhaftungen loslassen. Immer wieder. Um immer freier zu werden.

Immer wieder taucht ein neues Thema auf, das uns auf Themen hinweist, an denen wir noch anhaften. Die noch nicht frei sind.

Wenn ein Plan nicht funktioniert, wenn jemand stirbt, unsere Wünsche sich nicht erfüllen. Und das ist dann die Chance für etwas Neues: nämlich mehr Freiheit.

Wenn wir uns diesen Verlust-, Angst- oder Trauergefühlen stellen, wartet dahinter Freiheit auf uns. Also ist es am Besten gleich an zu fangen, denn es geht ja sowieso das ganze Leben weiter… 😉 Üben, üben, üben…

Also lass los,

immer mehr,

Tanja.

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