Alte Glaubenssätze auflösen

Heute mal ein Thema, mit dem ich mich lange nicht mehr beschäftigt habe. Weil mir nicht bewusst war, wie tiefgreifend die Veränderungen sind, wenn man die passenden Sätze wirklich gefunden hat. Aber das sind sie!

Alexas_Fotos / Pixabay

Glaubenssätze sind Sätze aus der Kindheit mit denen wir erstmal folgendes machen: Wir glauben sie. Nicht bewusst, aber unterbewusst wirken sie immer noch. Und wir wissen gar nichts von ihrer Existenz. Es sind negative Prägungen, die unser Leben bis heute beeinflussen. Weil wir nach ihnen leben, weil wir den Inhalt eben tief drinnen in uns glauben. Nicht, weil sie stimmen oder richtig sind. Im Gegenteil: Sie sind falsch.

Und das ist dann eine krasse Erfahrung, wenn wir merken: Das stimmt ja gar nicht. Das hat nur der… gedacht, gesagt. Das ist sein Problem. Das hat nichts mit mir zu tun. Ich war ein Kind. Und ich hab das eben geglaubt.

Die negativen Glaubenssätze liegen erst mal außerhalb unseres Bewusstseins. Aber wir können an sie heran kommen!

Aufspüren können wir sie, wenn wir uns in schwierigen Situationen einfach hinlegen/hinsetzen und versuchen, die Situation da sein zu lassen. Schauen, was für Bilder aufsteigen. Was ist gerade eigentlich genau mein Problem? Und ganz wichtig: An welche frühere Situation in meinem Leben erinnert mich das? Vielleicht war ich noch ganz klein, als mir der Satz gesagt wurde oder das Gefühl in mir entstanden ist? Wie lautet der Satz, der mir verbal oder auch nonverbal entgegen geschlagen ist?

 

Zum Beispiel: „Du kannst das nicht“

Ich befasse mich so lange mit der Situation, bis mir der Satz stimmig erscheint. Das kann manchmal auch länger dauern.

Und dann kommt der wichtigste Teil. Ich drehe den Satz um. Aber auch hier ist es ganz wichtig, das ich so lange herum probiere, bis sich der Satz für mich stimmig und kraftvoll anhört. Manchmal passt das einfache umdrehen überhaupt nicht, weil ein anderes, größeres Thema dahintersteckt. Das muss dann aufgespürt werden und in eine positive Form gebracht werden. Das kann bei größeren Themen auch schon mal Tage dauern. Aber es ist sofort zu spüren, wann der Satz stimmt. Es fühlt sich richtig und entspannt an.

Hier z.B.: „Ich kann das“

Es könnte aber auch genauso gut sein:„Ich traue mich“ oder „Ich entscheide“ oder… Das kann nur jeder selbst für sich heraus finden.

Und jetzt beginnt das Lösen der alten in uns gespeicherten Energie, indem ich den Satz immer wieder für mich wiederhole, die alten Erfahrungen entlasse und mich befreie. Bis ich den Satz glauben kann!

Und dann kann’s los gehen in ein befreiteres Leben…

Alles Liebe,

Tanja

 

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