Achtsamkeit, oder atme doch mal wieder!

mikegi / Pixabay

In aller Munde, Trend in der Psychotherapie und wichtig für die so genannte „work-life-balance“. Auch ich habe mich in den letzten 2 Jahren sehr mit dem Thema beschäftigt, einen mbsr-Kurs nach Jon Kabat-Zinn besucht (gibt es in jeder Stadt) und auch angefangen Yoga zu machen und zu meditieren. 😉

Und was meint Achtsamkeit genau? Wieder zu sich selbst zu finden, einfach wieder mal bei dem zu sein, was man gerade tut. Leben. Wirklich im Augenblick. Weder in der Zukunft, noch in der Vergangenheit zu verweilen. Sondern mal leben im hier und jetzt. Denn das soll angeblich frei und zufrieden machen. Und das wollen wir doch alle, oder? Innere Ruhe und Gelassenheit sind das Ziel.

Und ich muss sagen, es funktioniert. Es erfordert Übung, es dauert einige Zeit, das neu Gelernte für sich umzusetzen, aber es klappt wirklich. Echt. Ich kann Euch den oben angegebenen Kurs und die folgende Lektüre sehr empfehlen. 

Das Buch „Zum Buddha werden in 5 Wochen“, witzig geschrieben von einem italienischen Therapeuten namens G. C. Giacobbe. Keine Angst, es handelt sich weder um Esoterik noch um einen spirituellen Ratgeber. Die Grundregeln des Buddhismus wurden lediglich auf psychologische Komponenten herunter gebrochen. Das Buch ist ironisch und sehr unterhaltsam geschrieben. Wenn auch eher unbekannt, ist es ein wahrer Schatz. Auf jeden Fall lesenswert.

Und hier mal eine kleine Übung zur Achtsamkeit, die sich nach NICHTS anhört, aber tatsächlich wirkt: Einfach die Augen schließen, langsam einatmen und dem Atem nachspüren, ausatmen. 5 mal wiederholen. Und schon seid ihr im Augenblick und bei Euch selbst angekommen. 

Eine Empfehlung lautet, sich jede Stunde so eine Atem-Auszeit zu nehmen. Geht überall. Und das unterbricht wirklich den Stress-Kreislauf, in dem wir uns häufig befinden. Denn jetzt hat Atmen volle Priorität und fordert unsere volle Konzentration. Damit wird das Gedanken-Kreisen und Aufgaben erledigen wollen erst mal gestoppt. Nach der Auszeit können wir wieder klarer entscheiden, was jetzt wirklich wichtig und sinnvoll ist, statt nur wie der Hamster im Laufrad weiter zu rennen. Es geht nicht darum, diesen Zustand permanent zu halten. Das ist nicht zu schaffen. Lediglich das immer wieder Zurückkehren in diesen achtsamen Zustand ist das Ziel.

So. Ich wünsche Euch weiterhin viel Spaß beim Atmen…

 

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