Blog-Eröffnung mit den Inneren Antreibern

Heute beschäftige ich mich mal mit den Inneren Antreibern.

bykst / Pixabay

Für alle, die sie noch nicht kennen:

es gibt 5 Innere Antreiber, die uns dazu bringen Dinge zu tun, die wir eigentlich gar nicht tun wollen.

Die da wären…

Beeil Dich! (Du musst alles so schnell machen, wie es Dein Herz-Kreislauf-System eben mitmacht)

Mach es allen recht! (Ist klar, alle Bedürfnisse sind wichtiger als die Eigenen, nur warum eigentlich? Hat was mit dem Selbstwert zu tun)

Sei perfekt! (Auch klar, alles muss perfekt sein. Laut Statistiken reichen 80% Aufgabenerfüllung eigentlich immer aus, nur warum wollen wir immer 1000%?)

Streng Dich an! (Auf keinen Fall darf etwas leicht sein, alles muss so schwer und so anstrengend sein, wie es nur geht)

…und Sei stark! (Bloß kein Tränchen, Augen zu und durch. Immer schön hart sein, egal, wie es in Dir aussieht. Ist völliger Blödsinn, aber gelernt ist eben gelernt)

Zusammen mit dem Inneren Kritiker (kennen wir alle, die Stimme, mit der wir uns selbst für angebliche Fehler kritisieren) bilden sie ein wunderbares Gespann, mit dem wir uns das ganze Leben versauen können. Alles fühlt sich nur noch anstrengend an und jeglicher Spaß geht verloren. Und woher kommt das? Die Inneren Antreiber sind Ansprüche an uns selbst, oft auch aus der Kindheit übernommene Ansprüche anderer Personen an uns, z.B. unserer Eltern. Wiedermal!

Und jetzt? Was können wir da tun. Hört sich einfach an, und ist es auch. Nein sagen, und zwar deutlich. Zu den Ansprüchen im Kopf, zu den Menschen in der Realität, und dazu, kindlichen Mustern weiter zur Verfügung zu stehen. Nein, Nein und nochmals Nein. Und das hilft. Ja. Es erfordert Übung, ist anfangs anstrengend, aber dann wirds immer besser. Und die Belohnung ist es wert. Das Gefühl, sich wirklich frei zu fühlen. Hammer! Echt (er)lebenswert!

Und der Innere Kritiker? Der soll einfach die Schnauze halten. Der hat nicht Recht. Hat er nie! Denn auch er ist nur eine Stimme in unserem Kopf, die herzlich wenig mit der Realität zu tun hat. Der sagt einfach immer nur wie ein nervender Papagei: „Ätsch, das kannst Du nicht. Hab ichs doch gewusst.“ Und was mach ich jetzt? Mich mal gepflegt mit ihm unterhalten und ihm erzählen, was ich aber schon alles geschafft hab, ihm den Kopf waschen. Und falls ich mich wirklich mit manchen Themen überfordert fühle mach ich einfach aus dem „Das kann ich nicht!“ ein „Das kann ich noch nicht“. Was brauche ich noch, um mich besser zu fühlen? Wissen? Übung etc.? So einfach ist das…

So, das wars für heute. Hoffe, es hat Euch gefallen, bzw. interessiert.

Alles Gute!

 

 

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